Andreas Dittmer und Drachenbootsportler gewinnen Wette
Schwerin • Für den Kanu-Olympiasieger und mehrfachen Weltmeister Andreas Dittmer war es Ehrensache, während seiner Teilnahme am 19. Drachenbootfestival in Schwerin die Drachenbootsportler bei ihrer jährlichen Sportlerwette zu unterstützen. Auch wenn dieses allesamt erfahrene Paddler mit mehreren nationalen und internationalen Auszeichnungen waren - die zusätzliche Hilfe von Andreas Dittmer konnten sie gut gebrauchen.
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Der Legende nach feiern die Chinesen das Drachenbootfest am fünften Tag des fünften Monats (nach dem chinesischen Mondkalender), um an den Rettungsversuch des Dichters Qu Yuan im Jahre 277 v. Chr. zu erinnern. Qu Yuan war einer der ersten historisch greifbaren Dichter Chinas und lebte im vierten bzw. dritten Jahrhundert v. Chr. am königlichen Hof des Reiches Chu.
Angeblich wurde er aufgrund seiner unliebsamen politischen Meinung des Hofes verwiesen und begab sich ins Exil. Dort irrte er auf jahrelanger Wanderschaft umher und ertränkte sich schließlich wegen des ihm widerfahrenen Unrechts im Fluss Milou. Die Anwohner stiegen in ihre Drachenboote, um dem Ertrinkenden zur Hilfe zu eilen, doch die Rettung missglückte. Um den Leichnam wenigstens vor den Fischen zu bewahren, warfen sie der Legende nach kleine Klöße aus Klebreis in den Fluss.
Weitere spannende Theorien zum Mythos Drachenboot gibt es im Drachenbootmagazin 2008 zum Nachlesen.
Der Drachenbootsport, professionell organisiert, ist ein noch recht junger Sport. Die ersten Rennen in Europa wurden erst Ende der 1980er Jahre ausgetragen. Die Faszination liegt im Teamgeist. Weniger eine ausgeklügelte Taktik als vielmehr ein starker Zusammenhalt, entscheiden hier über Sieg oder Niederlage.
Die Wurzeln des Drachenbootsports liegen in China. Seit circa 500 vor Christus dienten die Boote im Reich der Mitte als übliche Fortbewegungsmittel auf dem Wasser. Der Übergang zum sportlichen Charakter lässt sich nicht genau zurückverfolgen. Fest steht jedoch, das erste große und professionell organisierte Drachenbootrennen fand 1976 in Hong Kong statt. Seitdem erlangte der Sport weltweite Begeisterung.
Wie es mit der Entwicklung des Sports in Deutschland weiterging und was ein typisches Drachenboot heute ausmacht, erfahrt Ihr im Drachenbootmagazin 2009.
„Bevor wir anfangen den Pfaffenteich für das Drachenbootfestival „umzurüsten“, ist da eigentlich nur das Wasser, um alles andere müssen wir uns kümmern“, berichtet Heiko Stolp, Mitorganisator der Veranstaltung.
Dazu gehört das Einholen diverser Genehmigungen, z.B. für verkehrsrechtliche Anordnungen, Beschallung, Straßensperren und so weiter. „Selbst wenn man der Meinung ist, man hätte an alles gedacht, stimmt das selten. Zum Beispiel musste ich mal mit dem Fahrrad losdüsen und eigenhändig die Straßensperren aufbauen. Ich hatte zwar die Genehmigung dafür organisiert und auch die Sperren wurden ordnungsgemäß an den entsprechenden Stellen verteilt: Nur aufgebaut hatte sie keiner!“, erzählt der langjährige Organisator Stolp.
Wer hätte gedacht, dass die Mitglieder der Kanurenngemeinschaft (KRG) erstmal auf die Jagd gehen müssen, bevor sie richtig anfangen können? Damit das schwimmende Entendomizil, das normalerweise den Pfaffenteich ziert, den Paddlern nicht in die Quere kommt, wird das Federvieh zwangsläufig umgesiedelt. Allerdings ergeben sich die schnatternden Familien selten kampflos und so gehen die „Zwangsvollstrecker“ jährlich auf Entenfang. „Es soll auch schon mal vorgekommen sein, dass die Jungs von Jägern zu Gejagten wurden, weil sie sich mit den Schwaneneltern angelegt haben, die dort Quartier bezogen hatten“, erinnert sich Stolp.
Ihr wollt wissen wie der Pfaffenteich „fit” für die Rennen gemacht wird? Lest es nach im Drachenbootmagazin 2008.
| Saison '10 | September |
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Geheimnisvoller Mythos aus dem Reich der Mitte
Der Legende nach feiern die Chinesen das Drachenbootfest am fünften Tag des fünften Monats (nach dem chinesischen Mondkalender), um an den Rettungsversuch des Dichters Qu Yuan im Jahre 277 v. Chr. zu erinnern.
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